Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Review. Dieses Mal habe ich mir das Sigma 18-35mm F1.8 Art als Review Gegenstand herausgesucht, doch ist dies eigentlich auch nur Nebensache.
Insgesamt wollte ich einmal erzählen wie ich mit diesem Objektiv und meinem ganzen neuen Equipment arbeite.

Ich habe in den letzten Wochen zwei Shootings gehabt, bei denen ich viel mit dem Objektiv gearbeitet habe. Die Bilder, die bei den Shootings entstanden sind, sind bis auf 1 Bild komplett mit dem Sigma Objektiv aufgenommen.

Wie kam es dazu, dass ich mir dieses Objektiv zugelegt habe?

Ich habe durch einen befreundeten Fotografen den Tipp bekommen, dass dieses Objektiv wahrscheinlich genau das richtige für mich sei, denn ich erzählte ihm, dass ich meist meine Portraits im Bereich der 18-35mm fotografiere.

Wieso ich das tue?

Ganz einfach, meine Kamera hat einen APS-C Sensor mit einem Crop Faktor von 1.5. Das heißt ich habe keine 18mm sondern 18mm * 1.5 => 27mm.
Somit hat mein Objektiv an meiner Nikon D3200 also eine Brennweite von 27mm – 52.5mm, was einer normalen Portrait-Brennweite nahe kommt. Klar gibt es immer Menschen die eine Tele-Brennweite bevorzugen doch möchte ich gerne auch noch, während meiner Aufnahmen, mit der Umgebung spielen.

Nachdem ich meine Bestellung aufgegeben hatte und sie mir zugestellt wurde, konnte ich es nicht sein lassen und habe dann erstmal in der Wohnung einige kleine Testbilder gemacht, wobei ich festgestellt habe, dass ich anfangs Probleme mit dem Autofokus hatte, doch stellte sich während der Shootings heraus, dass es wahrscheinlich am Licht oder ähnlichem lag, denn meist lag der Fokus Onlocation zu 92% der Fälle richtig und die Bilder wurden knackig scharf.

Bezüglich der Schärfe habe ich hier auch noch ein kleines Datenblatt von dxomark:

http://www.dxomark.com/Lenses/Sigma/Sigma-18-35mm-F18-DC-HSM-A-Nikon-mounted-on-Nikon-D3200__801

und ich finde es stimmt. Man merkt den Bildern echt an, dass diese deutlich schärfer sind als z.B. die Bilder meines 55-300mm Teles.

Ich weiß ja nicht wer von euch auch interessiert ist an Reviews etc. Ich fand das Video von Digitalrev  (hier das Review) klasse, wo sie die Objektive testen und selbst sagen, dass diese Objektivserie mit der Schärfe der Canon L Objektive mithalten kann – das soll was heißen.

Da ich jetzt in der Lage bin mit zwei Blitzen zu arbeiten, ist es eine sehr große Erleichterung, dass ich diese mit meinem Blitz Commander von Yongnuo steuern kann. Das erleichtert einem den Workflow ungemein, denn dann musst du nicht immer extra zu den Blitzen laufen um diese einzeln einzustellen.

Die Bilder, die ich bisher mit dem Objektiv gemacht habe, könnt ihr euch in meinem Portfolio ansehen.

Mein Fazit

Ich persönlich möchte dieses Objektiv und seine Schärfe wie auch Einstell-Möglichkeit der Blende von 1.8 nicht mehr missen müssen und finde, dass es eine wirkliche Bereicherung für meine Arbeit ist.

Das Bokeh ist sehr hübsch anzusehen und ich habe bisher auch noch nicht den Bildstabilisator vermisst, denn dann weiß ich was ich ca. aus der Hand gehalten bekomme.

Einzig und allein das Gewicht fällt mir als Manko gegen dieses Objektiv ein. Zwar kann es ab und an etwas nerven, dass der Fokus daneben liegt. Man kann sich aber auch den Sigma Objektiv Dock kaufen und ihn dann gezielt auf seine Wünsche und die Kamera anpassen – es geht aber auch so! 🙂
Falls ihr ein Objektiv sucht, das eine einser Blende hat und sich für Portraits an einer APS-C Kamera lohnt, dann tendiert wirklich zu diesem Objektiv, denn es ist sehr scharf und hat dabei auch eine geringe Chromatische Aberration.