Nicht lang schnacken Kopf in‘ Nacken! Öhm… ÄHHH … Falsches Thema! Ich habe vor kurzem ein Shooting abgehalten, dabei ging es um Mehl und Schwerter! MEHL und SCHWERTER!!! JA, RICHTIG GEHÖRT! 😀

Fangen wir mal ganz vorne an, für das Shooting habe ich 2KG Weizenmehl besorgt und in meinem Rucksack verstaut…. herje, das war ja alles noch okay, dann kam der Tag der Abreise zum Shooting-Ort. Ich hatte kein Auto, also war ich auf die Öffis angewiesen, heilige… das lief an sich super NUR brach mir der Griff an meinem Trolly ab… und er fiel dann einige Stufen herunter… Damit stand fest, dass ich meinen Trolly, nur noch als Rucksack verwendbar, den Berg hoch transportieren musste, geil!

Kommen wir zum Wetter, das war ein Traum, mehr oder weniger! Oben angekommen ist dann gleich mal ein kleiner Regenschauer losgegangen, was mich aber nicht halten konnte, denn die Sonne war bereits am untergehen oder besser gesagt auf dem besten Weg dahin! 😉

Also schnell alles aufbauen und grob justieren, um das letzte Licht noch, trotz des Sturms, effizient zu nutzen..! Wolken, Licht und Schwerter! Perfekt, dramatischer geht es doch kaum!
Los geht’s – der Auslöser meiner Nikon klackert, meine zwei Assistenten halten den Blitz mit dem Lichtschirm, damit dieser das Model und mich nicht erschlägt..! Dauer Blitzeinsatz… und ich glaube das Ergebnis ist sehr akzeptabel geworden!

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Jetzt mal ehrlich ist dieser Himmel nicht Millionen wert?

Nachdem wir diesen Himmel einigermaßen ausgenutzt hatten, sind wir hoch auf das letzte Stück des Berges. Vorher waren wir nur im Stück des Amphitheaters – Das bedeutete das Todesurteil meines Lichtschirms. Der Sturm wehte ihn wie Streichhölzer um… sehr übel! Denn das eigentliche Shooting hatte ja noch nicht einmal angefangen…! GOTT.. mir ging da vielleicht die Pumpe: „Wie zaubere ich mir denn jetzt mein weiches Licht?“ O.o/ Verdammte Axt…! Verzweifelte 10 Minuten verbrachte ich damit, eine Lösung für mein Dilemma zu finden und ich fand eins!
Ich hatte eine von diesen Blitz Diffusorkappen dabei, da war ich erst sehr skeptisch, weil ich dachte: „Das gibt nie etwas“, aber ich wurde eines besseren belehrt und habe gelernt, dass es sehr wichtig ist sein Equipment zu kennen und im Stress immer noch einen Plan B im Ärmel zu haben..

JETZT kommen wir zum Mehlshooting!

Nach dem die letzten Assistenten eingetroffen waren ging es los… Einer prüfte die Windrichtung, die andere hielt mir die Taschenlampe damit ich das Model relativ anständig fokussieren konnte. Die anderen beiden kümmerten sich um das Mehl.
Für die Beleuchtung haben wir zwei Blitze benutzt, einen auf dem Stativ mit der oben genannten Diffusorkappe verwendet und der andere wurde hinter dem Model auf voller Blitzleistung, in einem transparenten Müllsack, platziert, das sollte dem Mehl noch mehr Struktur geben! Der Blitz von vorne Rechts leuchtete das Model aus.

Nun haben wir im Amphitheater selbst geshootet und hier sind die Ergebnisse!

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