Im heutigen Blog-Beitrag hab ich dir ein paar Punkte aufgelistet für Food Blogger und andere Fotografen die gerne mal Schmuck oder anderes auf ihrem Tisch fotografieren möchten. Ich denke, dass der Beitrag dir einiges bringt, vor allem wenn du noch frisch dabei bist! 🙂 Von der Kamera bis zum Licht gehe ich auf alle Punkte ein die dich interessieren könnten! Wichtig war mir eine gute Preis / Leistung zu finden, die euch als Food Blogger einen günstigen Einstieg mit einigen Extras ermöglicht.

Neben dem kleinen Tutorial möchte ich dir aber noch ein bisschen mehr bieten, deshalb findest du im unteren Teil den Punkt Sonstiges, dieser hat einige Inhalte die vielleicht nicht so bekannt sind aber durchaus nützlich sein können!

Die Kamera:

Als Kamera empfehle ich euch jede Kamera die über manuelle Bildeinstellungen verfügt, es sollte vielleicht nicht gerade die Handykamera sein, denn damit ist es schwierig euer Essen gut freizustellen. Schuld daran ist die Sensorgröße, denn umso kleiner der Sensor der Kamera ist, um so weniger Tiefenunschärfe hat das Bild am Ende, da kann die Blende noch so offenblendig sein.

An sich bietet es sich an, dass die Kamera im besten Fall schon über einen APS-C Sensor verfügt, denn alles was darunter ist, ist meist nicht unbedingt günstiger oder von großem Interesse.

Als Hersteller in diesem Bereich haben sich vor allem Canon und Nikon platziert, aber mittlerweile ist auch Sony mit am Start, leider ist der Zubehör-Markt bei Sony nicht sehr groß und meist recht teuer.

Ich habe euch 2 Kameras rausgesucht die für mich als attraktivsten gelten, da sie einen Klapp- bzw. Schwenkmonitor haben, dadurch könnt ihr, wenn ihr die Kamera auf einem Stativ habt, in jedem Winkel perfekt die Kamera einsehen ohne, dass ihr umständlich immer alles umbauen müsst.

Die Objektive:

Die Kameras haben am Anfang ja das Kit Zoom dabei und das bietet euch für den Anfang schon sehr vielseitige Optionen, vor allem wenn ihr euch noch die Makrolinsen dazu kauft, damit könnt ihr die Fokussierung noch einmal wesentlich beeinflussen! 🙂  Damit habt ihr am Ende auch wieder einen interessanten Look durch eine noch geringere Tiefenunschärfe. (Das Nikon-Objektiv benötigt noch ein paar Filter ringe, damit die Größe der Filter unterstützt wird.)

Ich habe euch noch ein weiteres Objektiv für den Anfang rausgesucht, eine 50mm Festbrennweite, eine Besonderheit dieser Objektive ist das sie meist schärfer sind als Zooms und offenblendiger verwendet werden können, da ihr bei den Linsen also mehr Licht einfangen könnt als bei anderen Objektiven.

Mir war es bei der Wahl der Objektive wichtig auf die Preis / Leistung zu achten damit ihr möglichst wenig Kosten habt für den Einstieg in ein neues Hobby oder der Erweiterung für Blogger, die schon länger dabei sind, bietet sich eventuell auch die Anschaffung eines Sigma 18-35mm f1.8 Art an.

Das Stativ:

Hier kommen wir zu einem recht spannenden Thema, denn hier haben wir die Qual der Wahl, ob wir ein Stativ haben wollen, das eine oben drauf Sicht ermöglicht oder ob uns eine seitliche Sicht an sich „schon genügt“. Ich habe mir bei der Zusammenstellung der Stative Gedanken in erster Linie auf die Höhe und die mögliche Stabilität gemacht. Hier sollte man am besten auch nicht unbedingt sparen, denn wer spart hat schnell mal ein Problem, wenn er aus Versehen das Stativ umwirft, denn bei den billigsten Stativen brechen oder verbiegen sich direkt die Beine!

Das Licht:

Neben dem beliebten Fensterlicht, welches im Normalfall auch als sehr angenehm empfunden wird, kannst du auch Studio-Lampen verwenden, diese sind aber meist nicht dimmbar, dennoch habe ich dir eine rausgesucht. Oft reicht ein zusätzliches Licht und Reflektoren zu denen ich auch noch einen kleinen DIY Tipp habe, wie du dir aus deiner alten Pappe, Alufolie und anderem Krams den du zu Hause hast eigene Reflektoren bauen kannst.

Zudem habe ich noch eine dimmbare Schreibtischlampe rausgesucht, womit man Spotlichter oder ähnliches setzen könnte! Ein Tipp an dieser Stelle, schnappt euch noch etwas Pauspapier oder Sandwichpapier um das Licht noch ein wenig streuen!

Wenn ihr das Fensterlicht nutzt, dann versucht dies mit indirektem Licht, da direktes Sonnenlicht wieder starke Schatten auf das Objekt das du fotografieren willst wirft. Das beste ist, wenn du Gardinen vor den Scheiben hast, damit kannst du das Licht schon ein wenig zerstreuen. Solltest du keine Gardinen haben, kannst du auch, wenn du einen Reflektor hast, das innen Element in deine Scheibe hängen und damit das Licht ein wenig diffusen.

Ich habe ja gesagt das ich noch ein paar Tipps geben wollte für DIY Reflektoren!

Was braucht ihr?

  • Pappe
  • Papier
  • Rettungsdecke
  • Alufolie
  • Knete
  • Eisstiele / Schaschlikspieße

Was musst du tun?

Schnapp dir eine dickere Pappe z.B. von einer letzten Bestellung schneide dir ein Stück in einer Größe deiner Wahl und schnapp dir eine Folie oder Papier deiner wahl. Zum befestigen der Folie kannst du unteranderem einen Tacker nutzen oder Flüssigkleber, gebenenfalls kannst du auf der Rückseite auch einfach alles mit Tesafilm befästigen!

Fertige dir aufjedenfall 1 in Silber, 2 in weiß und am besten 2 schwarze Reflektoren! Warum Schwarz? Um reflektiertes Licht welches von deinem Untergrund oder anderen Stellen im Raum kommt zu verschlucken, damit du die Stellen die eben nicht vom Streulicht beleuchtet werden sollen nicht beleuchtet werden.

Warum sollte man das wollen?
Um eventuell störende Reflexionen vom Essen abzuschatten.

Der Hintergrund ist wahrscheinlich auch der eigentliche Grund warum du hier liest, viele werden dir schon Tipps gegeben haben in den Baumarkt deines Vertrauens zu gehen und Laminat / Parkett oder ähnliches zu kaufen? Das ist tatsächlich keine schlechte Idee hier ist es z.B. interessant zu wissen was du machst! Machst du eher „edele“ Küche? Wenn du diesen Vintage Look suchst schau am besten nach Hölzern die du schon zuhause hast im Garten eine alte Bank, die normalerweise einen neuen Anstrich bräuchte oder ein altes Gartenhaus wo das Holz schon langsam von der Sonne ausgebleicht ist.

Alternativ kannst du auch mal bei Läden wie Depot schauen ob diese Servierplatten aus Schiefer Dekor oder ähnliches haben! Schiefer wirkt z.B. edel und zeitlos, beispielsweise könnte man dies auch kombinieren mit recht dunklem o. sehr hellen Holz.

Wenn du dir eine individuelle Note verleihen willst und das passende Werkzeug in deiner Garage stehen hast könntest du dir eine Platte aus Holz zusammenschneiden und danach abschmürgeln und später einölen ein paar mal bis du die gewünschte Färbung des Holzes erreicht hast!

Für den Hintergrund könntest du auch größere Fliesen verwenden! Diese haben eine Interessante Maserung und sind daher sehr gut geeignet, dabei ist es Egal ob es Naturstein, oder ein Immitat ist, das fällt je nach Tiefenunschärfe nicht auf.

In der Rubrik Sonstiges behandel ich all die Dinge die ich nicht direkt einer anderen Kategorie zuordnen konnte, hier findest du neben dem nötigsten eben den zusätzlichen Kram den man so haben könnte , aber nicht zwangsläufig benötigt.

Funkauslöser für die Kamera sind z.B. nicht nötig, geben dir aber die Freiheit, nach dem du die Kamera eingestellt und dein Essen drapiert hast, einfach per Fernauslöser deine Kamera auszulösen. Ein weiterer Vorteil ist, das die Kamera so nicht verwackelt durch das anstoßen ans stativ etc.

Falls du noch keinen Tisch zuhause haben solltest, kannst du auch mal in die Liste schauen, dort habe ich dir auch einen Klapptisch rausgesucht, dieser ist dadurch sehr platzsparend und du kannst ihn einfach verstauen wenn du ihn halt mal nicht brauchst.

Für die Deko würde ich dir die typischen und allseits bekannten Läden empfehlen:

  • Depot
  • IKEA
  • Nanu Nana
  • Galeria Kaufhof
  • Action
  • Tedi
  • evtl. Ebay & Amazon

Zum aufbewahren deiner Sachen habe ich noch ein kleines Schränkchen rausgesucht, natürlich mit rollen, damit man Ihn wenn man Ihn nicht braucht auch einfach in die Ecke schieben kann! 🙂

 

Empfohlene Produkte & Inhalsverzeichnis:

Kamera:

Objektive:

Stative:

Zubehör:

Sontiges:

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